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Schwerpunktkupplungen Baureihe G 88
Die Sicherheitskupplung Europa G 88 wird im Schwerpunkt von Segelflugzeugen und Motorseglern eingebaut. Geprüft für Seilkräfte bis 14,1 kN, automatisches Ausklinken bei 83°±7°. Auslöse Handkraft max. 140 N, Kennblatt-Nr. 60.230/2. LBA-zugelassen nach den Vorschriften der LFK, entspricht sie auch den Vorschriften der JAR 22. Für Abflugmasse bis 850 kg.
G 88 mit Hebel 028000 Standardversion mit vierfach verstellbarem Auslösehebel. Masse: 720 g.
G 88 ohne Hebel 028200 Zur Anbringung eines Sonderhebels durch den Flugzeughersteller. Anschluss des Auslöseseils ist auch direkt an den Bohrungen des Segmentes möglich. Masse: 670 g.
G 88/1-83 028400/02450/028500 Für begrenzten Einbauraum: Das Segment ist um drei Löcher gekürzt und die Segmentschraube verlängert, zum seitlichen Anbau eines Spezial-Auslösehebels. Hebel links 028400/28450, Hebel rechts 028500, Masse: 670 g.
Baureihen S 72/SH 72/Piccolo Die Baureihen S 72 und SH 72 für leichte Segelflugzeuge sind in einfacheren Form ausgeführt, ohne bewegliche Ringautomatik. Die LFK fordert flugzeugseitig Seilabweiser, damit das Auslösen auch bei extremen seitlichen Seilwinkeln gewährleistet ist. LBA-Zulassung für maximale Abflugmasse 500 kg unter Kennblatt-Nr. 60.230/3; für Neukonstruktionen nur nach Absprache mit dem LBA verwenden!
S72 022100 Ohne Auslösehebel, zum direkten Anschluß des Auslöseseiles am Segment, Masse: 620 g.
SH 72 022200/022210 Das Segment ist aus Platzgründen um drei Löcher gekürzt, die Segmentschraube für einen externen Hebel verlängert Auslösehebel links 022200, Auslösehebel rechts 022210, Masse: 585 g.
Piccolo 022300 Speziell für den Windenschlepp von Leichtflugzeugen bis 200 kg. Bauform wie S 72, Masse: 260 g.
Überholung von Tost-Kupplungen Kupplungen sind zulassungspflichtige Luftfahrtgeräte. Nur durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Überholintervalle sind Sicherheit und Lebensdauer gewährleistet. Nach 2000 Starts oder 10.000 Betätigungen sind Grundüberholung und Nachprüfung beim Hersteller vom LBA vorgeschrieben. Wie empfehlen eine Grundüberholung nach 4 Jahren, da durch Umwelteinflüsse Korrosion und Schwergängigkeit auftreten können und dann Betriebsstörungen verursacht werden.
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